spiel

In der neuen Oya-Ausgabe findet sich ein Artikel von mir über das Spiel und die Bedeutung des Spielens für unsere Beziehung zur Welt:

Oft befällt mich eine anfängliche Beklommenheit, sobald es ans Spielen mit anderen geht. Vor mir spüre ich, wie ein noch unbekannter Mikrokosmos mit seinen eigenen Regeln entsteht. Die Naturgesetze bleiben zwar auch in diesem Raum erhalten, nach wie vor unterliegen wir der Schwerkraft – viel mehr aber nicht.

Die sozia­len Konventionen fallen weg, und das Ich, das ich vor mir hertrage, wird neu erfunden. Ich weiß zu Beginn des Spiels nicht, wie ich selbst in all dem sein werde. Meine Identität wird sich sprunghaft verändern.
Es ist vor allem die Angst davor, die Verbindung zu den anderen zu verlieren, die mich hemmt, weil ich Scham empfinde – ein Gefühl, im Kern nicht gut genug zu sein. Lasse ich mich dann doch darauf ein, dauert es oft nur zwei Minuten bis zur Befreiung. Leichtigkeit kommt, Heiterkeit. Ich spüre meinen Körper, meine Sinne, fühle mich sogar stärker mit den anderen verbunden als zuvor.

Die US-amerikanische Sozialforscherin Brene Brown erklärt: Wenn wir Verbindung wollen, geht es im Grund immer darum, unser eigenes Gefühl von Scham zu umarmen, unsere Hemmungen zu überwinden und uns selbst zu zeigen. Das beängstigende Spüren der eigenen Verletzlichkeit ist die Türschwelle zur Verbundenheit miteinander. Und das Spiel kann die Tür sein.[…]”
Den gesamten Artikel findest du hier…

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