Workshop: Einführung ins Mentoring

…ein Einführungs-Workshop für alle, die beruflich oder privat Menschen begleiten

„Das Beste, was du für jemanden tun kannst ist, nicht nur deine Schätze mit ihm zu teilen, sondern ihm seine eigenen zu zeigen.“

Benjamin Disraeli

Jeder Mensch kommt mit einer bestimmten Gabe auf die Welt. Zu dieser Gabe gehören eine ganze Reihe von Qualitäten und Talenten, verbunden mit einer einzigartigen Sicht auf das Leben und mit einer mehr oder weniger deutlichen Sehnsucht, die uns in bestimmten Richtungen vorwärts lockt, und die uns letztendlich auf die Spur unserer persönlichen Lebensaufgabe, unseres individuellen Lebenssinnes führen kann.

Der US-amerikanische Mythologe und Spezialist für Mentoring Michael Meade nennt diese Gabe unser “Genie” – einen uns schon bei der Geburt innewohnenden Genius, unser bestmögliches Selbst, das sich verwirklichen möchte.

„The education of genius involves an awakening from within that needs a blessing from others more than it needs instruction from them.“

Michael Meade

Mit unserer Gabe, unserem Genie verbunden ist auch unser/e innewohnende/r Älteste/r, die ebenfalls durch Mentoring bestmöglich gefördert wird.

Die innere Älteste ist diejenige Instanz in uns selbst, die einen Zugang zu echter Weisheit finden kann – für uns selbst, für unsere eigene Entwicklung, und in unserem Heranreifen auch für unsere Kompetenz darin, andere zu begleiten.

Mentoring dient somit auf essentielle Weise dem Gestalten einer lebensförderlichen Kultur, indem es maßgeblich dazu beiträgt, dass Menschen nicht einfach nur altern, sondern zu wahrhaftigen Ältesten heranreifen können, die ihrerseits die jüngeren Generationen dabei begleiten werden, ihren inneren Traum zu erwecken und die Gaben, die in ihnen schlummern, zu entfalten.

Heute haben wir die Gelegenheit, Mentoring bewusst in unsere Kreise und Netzwerke zu holen, als eine Grundfeste des menschlichen Zusammenlebens, die es sowohl den Mentees (die Mentoring empfangen), als auch den MentorInnen selbst ermöglicht, sich auf besonders lebensfördernde Weise zu verhalten und weiterzuentwickeln.

Mentoring lässt sich erlernen, indem wir es erleben, beobachten und vor allem, indem wir verstehen, welche Prinzipien dahinterstecken, und Handwerkszeug für deren Umsetzung kennenlernen und ausprobieren.

In diesem Workshop erforschen wir gemeinsam intensiv den bei Circlewise praktizierten und bewährten Ansatz des Mentoring.

Genius can be discovered at any age and discovering inner genius is the key for developing genuine elders who can guide processes of renewing culture and the healing of nature.”

Michael Meade

Überblick

Inhalte

  • Ankern, Begleiten und Fördern von Lernreisen, Abenteuern und Lebenswegen aller Arten
  • Geborgenheit, Halt, Annahme und allumfassende Liebe selbst spüren und beim Begleiten schenken können
  • Verletzliches, menschliches Vorbild sein lernen, in Authentizität und mit Freude
  • Verbreitete Missverständnisse und Fehlinterpretationen rund ums Mentoring meiden und Tabus wahren – für eine gesunde Mentoring-Beziehung, die langfristig halten kann
  • Coaching, Beratung, Counseling wirkkräftig zum Einsatz bringen
  • Wertschätzen, Würdigen und Feiern der Gaben anderer Menschen auf eine Weise die nachhaltig ermächtigt
  • Unterstützende Werkzeuge für das Integrieren von Lern- und Lebenserfahrungen der begleiteten Menschen
  • Bedürfnisse, Potentiale, Herausforderungen unterschiedlicher Lebensphasen verstehen und damit umgehen
  • Durch Lebenskrisen und Zeiten des Übergangs und Wandels begleiten
  • Mit Weisheit dienen lernen und andere spirituelle Dimensionen des Mentoring
  • Spontane Mentoring-Gelegenheiten erkennen und nutzen
  • Unsichtbares Peer-Mentoring in Gruppen-Kontexten etablieren
  • Ein Unterstützungsnetzwerk für mich selbst weben und bestehende Netzwerke nutzen
  • Sowie viel Gesprächs-Raum & Zeit für deine persönlichen und fachlichen Fragen und Anliegen…

Unser Verständnis und unsere Herangehensweisen sind vor allem inspiriert von Michael Meade, W. Brad Johnson, dem Greater Good Science Center, Bill Plotkin, Sobonfu Somé und von unseren Wurzeln im Mentoring für Naturverbindung nach Jon Young.

In order to be a mentor, and an effective one, one must care.

You must care.

You don’t have to know how many square miles are in Idaho, you don’t need to know what is the chemical makeup of chemistry, or of blood or water.

Know what you know and care about the person, care about what you know and care about the person you’re sharing with.”

Maya Angelou

Das Workshop-Team

Elke Loepthien-Gerwert

Elke ist Gründerin von Circlewise und sie hat die Verbindungskultur-Konzepte entwickelt, die das Herz vom Circlewise Institut bilden. Als eine Art “Kultur-Ingenieurin” verknüpft sie die Erkenntnisse moderner Lebenswissenschaften mit von naturverbunden Kulturen inspirierter Weltsicht und erforscht, entwickelt und praktiziert seit über 15 Jahren die Kunst des Verbindungswebens, in deren vielen unterschiedlichen Facetten.

Ein großer Teil ihres Lebenswerks findet sich als Inhalte und Methoden in unseren Weiterbildungen und unserem Ansatz für Trauerarbeit wieder – ein ganzes Paket an Lern-Erlebnissen für WegbereiterInnen von Verbindungsfördernder Gesellschaftsgestaltung.

Wichtiger Bestandteil ihrer eigenen Ausbildung war ein Training in „Cultural Mentoring & Regenerative Community Design“ am Regenerative Design Institute und 8 Shields Institute in Nordkalifornien und bei der internationalen Gaia University

Elke hatte das große Glück, während der letzten Jahrzehnte neben ihrer intensiven Beschäftigung mit den Erkenntnissen der modernen Psychologie und Sozialforschung (beispielsweise durch das Greater Good Science Center der Universität in Berkeley, Kalifornien), immer wieder auch in intensivem Kontakt von Menschen wie Sobonfu Somé lernen zu können, die selbst in naturverbundenen und gemeinschaftsorientierten Kulturen aufgewachsen oder ausgebildet worden sind.

So kann sie eine Brücke bauen: Von den Geschichten ursprünglicher Dorf-oder Stammes-Kultur hin zu den von ihr selbst entwickelten Ansätzen für eine zeitgemäße, authentische Gemeinschaftskultur, die wir als Menschen hier und heute umsetzen und lebendig machen können.

Elke ist Diplom Ingenieurin für Landschaftsnutzung und Naturschutz (FH), psychologische Beraterin, hat mehrere Jahre lang als Beraterin und Coachin für Gaia University International gearbeitetwo sie Studierende aus aller Welt dabei begleitete, deren individuellen Lernwege zu entdecken und zu gestalten, und sie war ehrenamtlich für das 8 Shields Institute tätig.

Seit 2010 leitet und begleitet sie Teams für Workshops, (Großgruppen-)Events und Weiterbildungen im In- und Ausland, ist als Coachin/Beraterin für Team-LeiterInnen in Unternehmen, für Gemeinden und gemeinnützige Organisationen tätig und lehrt ihre Konzepte bei den Veranstaltungen vom Circlewise Institut.

Zusammen mit Aaron Gerwert leitet Elke die Circlewise GbR und sie ist Mitgründerin vom Verbindungskultur e.V. (gemeinsam mit Circlewise AbsolventInnen).

Julie Langhorne

Als Tochter eines Airline-Piloten hatte Julie schon in ihrer Kindheit die Möglichkeit, viele unterschiedliche Kulturen der Erde kennenzulernen. Sie wurde in Brasilien geboren, wo sie auch ihre ersten Lebensjahre verbrachte, und lebte außerdem längere Zeit in Deutschland, Hongkong, Italien und Australien. Das Brückenbauen zwischen den Kulturen und somit auch die Friedensarbeit wurden ein Herzensanliegen für sie.

Nach ihrem Master-Abschluss in Counseling (Psychologischer Beratung) war sie über 45 Jahre lang in vielen Arbeitsfeldern tätig, die die Gesundheit und das Wohlbefinden der Menschen fördern, u.a. in Cranio-Sacral-Therapie, Holotropischer Atemtherapie und Homöopathie.

Julie hatte das Glück direkt von einigen der bedeutenden LehrerInnen unserer Zeit lernen zu können, beispielsweise Marshall Rosenberg, dem Begründer der Gewaltfreien Kommunikation, die später von ihm selbst auch “mitfühlende Kommunikation” genannt wurde.

Seit etwa 15 Jahren ist Julie als Älteste tätig und steht mehreren Bildungseinrichtungen, Projekten und Einzelpersonen in den USA und Europa beratend und unterstützend als Mentorin zur Seite. Mit großer Neugier, Freude am Zuhören und Entdecken, und aufrichtigem Mitfühlen ist sie eine wertschätzende, liebevolle und ermutigende Begleiterin in inspirierenden, berührenden und oft lebensverändernden Gesprächen.

Termin & Ablauf

Termin 2021

11.-14. Februar
Beginn: Donnerstag 09:00 Uhr
Ende: Sonntag 13:00 Uhr

Zugangsvoraussetzungen: ein Smartphone, Tablet oder Computer mit schnellem Internetzugang (z.B. DSL oder LTE) und bestenfalls einer (integrierten) Webcam.

Ablauf

Wir treffen uns an vier aufeinanderfolgenden Tagen on-line und lockern die fokussierte Bildschirm-Zeit auf durch on-land Aktivitäten zwischendurch.

Dieses Format haben wir bewusst gewählt – damit sich nicht so viel Alltag zwischen unsere Gespräche schieben kann, sondern wir gemeinsam den Fokus halten, um für die vielen Aspekte dieses reichhaltigen Themas präsent zu sein und es in seiner Komplexität zu ergründen.

An den Abenden wird aus dem fernen Kalifornien Julie Langhorne mit dabei sein und von ihrer jahrzehntelangen Erfahrung als Mentorin vieler Menschen mit uns teilen.

Um einen besonders intensiven und tiefgehenden Austausch zu fördern, ist die Anzahl der Teilnahmeplätze begrenzt auf nur 15 Personen.

Damit ist dies eine wunderbare Gelegenheit besonders wenn dir unsere “großen” Workshops manchmal zu groß sind und du dir ein Zusammensein in kleinerem Rahmen wünschst.

Zusätzlich zu den Themen die wir life besprechen, bekommst du als Bonus Ton-Aufnahmen von Vorträgen von mir, die hilfreich für dein Wirken als Mentor*in sein können.

Preis

Kursgebühr: 450 € (inkl. Mehrwertsteuer)