Trauerprozesse begleiten lernen
…trauma-informiert · gemeinschaftsbezogen · tiefgehend
für persönliche und kollektive Trauer, Krisen und Verluste
Berufsbegleitende Weiterbildung mit 25 Präsenztagen
80+ Absolvent*innen
15 Jahre Erfahrung
25. Nov. 2026 ODER 10. März 2027
bis 17. Oktober ODER 28. Nov.2027
drei Ausbildungsblöcke * zwei öffentliche Workshops
Zwei idyllische Seminarorte im Grünen
Lindenhof (Schwäbische Alb)
Haus Ebersberg (bei Kassel/Göttingen)
Fachkräfte · Ehrenamtliche · Aktivisties
in Coaching, Therapie, Hospiz
Bildungsräumen & Initiativen
Festivals & Konferenzen
Für Trost, Zusammenhalt und Handlungsfähigkeit
in Zeiten von persönlichen und kollektiven Krisen und Verlusten.
Immer mehr Menschen erleben tiefe Verluste und emotionale Krisen – doch nur wenige soziale Räume können diese Prozesse tatsächlich halten.
Vielen Begleitenden fehlt schlichtweg Handwerkszeug.
Dazu kommt: Selbst in therapeutischen Räumen fehlen oft echte Referenzerfahrungen für hilfreich begleitete Trauerprozesse – weil Trauer so stark tabuisiert ist.
Viele persönliche, verlustreiche Herausforderungen wie
– sind keine individuellen Phänomene. Sie brauchen es, gemeinschaftsbezogen bearbeitet zu werden – wozu in vielen westlich geprägten therapeutischen Ansätzen wenig konkretes Wissen oder Skills vermittelt werden.
Trauerprozessbegleitung ist hier und heute ein Missing Link in vielen Berufs- & Ehrenamtsfeldern
Wenn…
→ deine Klient*in plötzlich in Tränen ausbricht und du merkst, dass deine Tools nicht mehr greifen
→ in deinem Kreis tiefe Trauer sich regt und du nicht weißt, was du jetzt machen könntest
→ Menschen dir von ihren Verlusten erzählen und du dich damit überfordert fühlst
…dann kann Trauerprozessbegleitung der Missing Link sein – ein fehlendes Puzzle-Stück oder Schlüssel für den weiteren Weg, für dich und für die Menschen, mit denen du arbeitest.
In dieser Ausbildung lernst du, für alle Menschen, die du begleitest oder für die du Raum hältst, hier einen echten Unterschied zu machen – ohne dich selbst zu überfordern.
Trauern gilt als Schwäche – dabei ist es oft der mutigste und wirksamste Schritt.
Und es ist gesellschaftlich mehr als relevant: Raum fürs Trauern gemeinsam mit anderen Menschen zu bekommen kann verhindern, dass Einzelne sich in Krisenzeiten sozial isolieren. Es kann Vereinsamung, Resignation und Apathie – bis hin zu Radikalisierung – entgegenwirken.
Für die Zukunft braucht es Trauer-Kompetenz in allen gesellschaftlichen Kontexten, um mit all der Trauer umzugehen, die jetzt schon da ist – und die noch kommen wird.
Mit Trauerprozessbegleitung kannst du kollektive Resilienz begünstigen
Trauerprozesse zuzulassen oder sogar zu unterstützen kann Schmerz transformieren. Es kann ein ganz konkreter Weg sein, um angesichts von Leiden und Verzweiflung Erleichterung zu ermöglichen. Auch in schwierigen Umständen kann Trauerarbeit dazu befähigen, inmitten von Leiden und Verlust eine intensive soziale Verbundenheit und sogar positive Emotionen wie Freude oder Dankbarkeit zu empfinden.
Unsere Vision ist eine Gesellschaft, in der Trauerkompetenz in jedem sozialen Raum zu finden ist – so dass Trauer nicht versteckt zu werden braucht. Wo es genügend Räume zum gemeinschaftlichen Trauern gibt, werden wir alle einander auch in schweren Zeiten so viel mehr Halt und Unterstützung schenken können.
Die Weiterbildung wird für die Erarbeitung eines Leitfadens zu „Possible Practice dekolonialer Bildungsarbeit“ finanziell unterstützt durch den Landtag und das Staatsministerium Baden-Württemberg, über die Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg.
In der Weiterbildung kannst du lernen, was es braucht, um für andere Menschen im beruflichen, privaten oder aktivistischen Kontext spontane Trauerprozess-Momente und auch langwierigere Trauerprozesse begleiten zu können.
Nach der Ausbildung kannst du:
Wir bieten dir:
Was unseren Ansatz der Trauerarbeit auszeichnet:
Nach der Weiterbildung hast du die Möglichkeit in Kontakt zu bleiben und gemeinsam mit uns und inzwischen über 80 anderen Absolvent*innen über Fragen, Herausforderungen und aktuelle Entwicklungen im Austausch zu sein und diese essentiell wichtige gesellschaftliche Kompetenz gemeinsam weiter zu entwickeln – für eine trauerfreundlichere Kultur für alle.
Die Weiterbildung hat keine Zugangsvorraussetzungen.
Sie ist geeignet insbesondere wenn du:
1. Intensiv mit Menschen arbeitest (in Einzelbegleitung oder Gruppenkontexten), wie als
2. Beruflich, privat oder ehrenamtlich starke Berührung mit kollektiver Not und Verlusten hast, wie:
3. Beruflich, privat oder ehrenamtlich starke Berührung mit persönlicher Not und Verlusten hast, wie:
4. In der klassischen Trauerbegleitung tätig bist oder sein möchtest, wie als
Und für alle, die es einfach interessiert!
Der Schwerpunkt der eigentlichen Ausbildungsblöcke liegt auf dem Trauerprozesse begleiten für andere Menschen – daneben gibt es aber auch Raum für deine eigenen Trauerthemen und Prozesse, insbesondere während der Trauerfeuer-Workshops.
Seit 2011 konnten wir das Trauern in Gemeinschaft durch die kraftvollen Trauer-Rituale unserer Lehrerin Sobonfu Somé erleben und erlernen, die in Burkina Faso in Westafrika aufgewachsen war und zeit ihres Lebens jeweils die Hälfte des Jahres dort lebte.
Mehrere Jahre lang hat Elke diese Rituale mit Sobonfu veranstaltet und zunehmend mitgestalten können. Aus Sobonfu’s Perspektive war Trauer zuzulassen und aktiv zu trauern nicht etwas Optionales, sondern eine immer wiederkehrende Notwendigkeit, um trotz schwerer Verluste weiter mit der inneren Lebendigkeit und auch mit anderen Menschen verbunden bleiben zu können.
Nach ihrem Tod in 2017 begannen wir, eigene Wege, Formen und Formate für gemeinschaftliches Trauern zu gestalten und zu kultivieren. Dafür haben wir Elke’s praktische Erfahrungen mit gemeinschaftlichem Trauern und die von Sobonfu Somé inspirierten Perspektiven mit zahlreichen aktuellen Erkenntnissen aus westlicher Psychologie, Neuro-Psychologie und auch westlicher Trauerbegleitungs-Theorie und Praxis verknüpft.
Unser Anliegen ist, aus dieser Verbindung heraus wirklich hilfreiche, trauma-sensible Wege und Formen der Trauerprozessbegleitung für Hier & Heute zu entwickeln und zu praktizieren.
Inzwischen konnten wir damit bereits für viele hunderte von Menschen gemeinschaftliche Trauerräume gestalten und schon über 80 Personen in unserem Ansatz von gemeinschaftsbezogener Trauerprozessbegleitung ausbilden.
Die Weiterbildungseinheiten bestehen knapp zur Hälfte aus Vorträgen – die umrahmt sind von (Selbst-)Erfahrungsaktivitäten, Reflexion- und Austausch. Die meisten Einheiten finden üblicherweise im Seminarhaus statt, bei angenehm warmer, trockener Witterung verbringen wir einen größeren Teil der Zeit im Freien.
Jeder Ausbildungsblock beginnt mit einem gemeinsamen Mittagessen am Donnerstag um 12:30 Uhr.
Wir starten um 09:30 Uhr nach dem Frühstück in den Tag, so dass vorher noch Zeit für individuellen morgendlichen Sport/Bewegung oder persönliche Muße-Zeit ist.
Um 13:00 Uhr machen wir eine ausgiebige 2stündige Mittagspause – genug Zeit zum Essen und für ein Nickerchen oder zum Spazierengehen.
Abendessen ist um 18:30 Uhr, die Abende verbringen wir in der Regel mit gemütlichem Austausch.
Wir enden am Sonntag um 13:00 Uhr, danach gibt es noch ein (optionales) gemeinsames Mittagessen. Wer früh fahren muss, kann sich davon auch etwas einpacken lassen oder mit der Küche ein Lunchpaket vom Frühstücks-Buffet absprechen.
Reflexionsfragen & Aktivitäten-Empfehlungen
In jedem Ausbildungsblock geben wir dir konkrete Empfehlungen für (optionale) Aktivitäten oder Reflexionsfragen für die Zwischenzeiten, um das Integrieren des Gelernten zu erleichtern.
Buddies/Lernpartner*innen
Es gibt die Möglichkeit, eine optionale Lernpartnerschaft mit einer weiteren teilnehmenden Person zu knüpfen, um eine verlässliche Ansprechpartner*in zuhause zu haben.
Themen- oder kontextbezogene Gruppen
Während der Ausbildungsblöcke werden wir einige Übungen und Reflexions-Gespräche in themen- oder kontextbezogenen Gruppen machen, so dass du gemeinsam mit Menschen mit einem ähnlichen Background oder Interessen daran arbeiten kannst.
Austausch über unser Online „Basecamp“
Über unsere gemeinsame Online-Plattform für die Weiterbildungsgruppe ist auch während der Zwischenzeiten Austausch über persönliche und fachliche Fragen möglich.
Wichtig ist ein Integrations-Projekt oder Kontext
Wir bewegen viele Themen und Zutaten für Verbindungskultur während der Ausbildungsblöcke. Erfahrungsgemäß braucht es ein oder mehrere Integrationsprojekte zuhause, wo du (zumindest in Teilen) Gestaltungsspielraum hast, so dass du Stück für Stück direkt ans Adaptieren und Umsetzen gehen kannst.
In den meisten Fällen kann dies auch ein regulärer Arbeits-/Ehrenamts-/Aktivismus-Kontext sein. Falls du gerade noch studierst, dich von Krankheit erholst oder aus anderen Gründen kein geeignetes Projekt schon da ist, kann es helfen, dir ein passendes Mikro-Projekt zum Ausprobieren des Gelernten zu kreieren.
In einem Notfall (beispielsweise bei Krankheit, Unfall, Schwangerschaft) kannst du alle Inhalte über Aufnahmen zuhause nachhören.
Die Übungen kannst du gemeinsam mit deinem „Buddy“ für die Weiterbildung oder auch mit Menschen aus deinem Kontext zuhause auf Basis von unserem Skript für die Veranstaltung nachholen.
Trauerfeuer-Workshops können zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden, in Ausnahmefällen können nach Absprache auch Ausbildungsblöcke nachgeholt werden.
Indem du dich für die Ausbildung anmeldest schließen wir einen Vertrag über die gesamte Weiterbildung miteinander ab und wir haben relativ strenge Widerrufs-Bedingungen.
Wenn du dir unsicher bist, kannst du gern vorher mit uns auch ausführlicher telefonieren, um deine Entscheidung gut treffen zu können. Wir werden nicht versuchen, dich zu überreden, sondern mit dir gemeinsam abwägen, ob die Weiterbildung gerade passend für dich sein könnte.
Trauerprozessbegleitung – und dem entsprechend auch ein Großteil der eigentlichen Weiterbildungszeit – braucht viel mitfühlendes und bezeugendes Wahrnehmen und so besteht auch ein großer Teil der Weiterbildung nicht aus Selbstausdruck oder Selbststudium, sondern aus Zuhören und Wahrnehmen. Dies geschieht nicht nur über die Ohren und nicht nur über Worte von anderen Menschen, aber auch. Wir schätzen, dass ca. 70 % der Weiterbildungszeit mit Worten gefüllt sind, manchmal sehr langsamen, ruhigen und manchmal auch sprudelig vielen auf einmal, manchmal zu zweit oder in kleinen Gruppen mit 4-6 Personen, manchmal im größeren Teilnehmendenkreis.
Wir suchen hier immer wieder und fortlaufend eine stimmige Balance in jeder ganz konkreten Gruppe – zwischen den Menschen, die noch viel mehr hören wollen und denen, die mehr Ruhezeit brauchen.
Unser Tipp:
Wenn es dir grundsätzlich sehr schwer fällt, anderen länger als ein paar Minuten zuzuhören, könnte die Herausforderung zu groß werden.
Wenn du von dir selbst weißt, dass du zwischen vielem Zuhören auch Pausen brauchst, können wir sicherlich einen stimmigen Weg gemeinsam finden.
Eine auf Gleichwürdigkeit basierende, solidarische Gesellschaft zu gestalten ist für uns eine der beiden wichtigsten Aufgaben unserer Zeit (die andere ist ein lebensnährender Umgang mit unserer Mitwelt).
Wir sehen dies als einen kollektiven Prozess an, für den alle Menschen gebraucht sind.
Denn viele von uns sind in einer zutiefst ungleichen Gesellschaft sozialisiert, wodurch wir verschiedene Diskriminierungsformen internalisiert haben. Durch unser dadurch geprägtes verzerrtes Wahrnehmen, Denken und Verhalten reproduzieren wir diese oft unbewusst. Die dadurch entstehenden Muster von Dominanz und Menschenfeindlichkeit immer wieder bewusst abzubauen und allmählich zu ersetzen sehen wir als wichtigen Teil dieses Prozesses.
Seit einigen Jahren befinden wir uns auch als Organisation hier im Lernprozess, hinterfragen uns selbst immer wieder und suchen uns Unterstützung von Fachpersonen, wie aktuell der Expertin für Antirassismus und Machtkritik Evein Obulor.
Hier kannst du unser kontinuierlich weiterentwickeltes Awareness-/Antidiskriminierungskonzept lesen.
* Ausbildungsblock 1: 10. bis 14. März 2027 (im Seminarhaus Lindenhof)
* Ausbildungsblock 2: 05. bis 09. Mai 2027 (Seminarhaus Lindenhof)
* Ausbildungsblock 3: 13.-17. Oktober 2027 (Seminarhaus Lindenhof)
* sowie zwei Trauerfeuer-Workshops im Seminarhaus Schloss Bettenburg (mögliche Termine: 27.-31.07.2026, 25. – 29.11.2026, 24.-28.11.2027)
3.790 € Normalpreis (=151 € pro Seminartag)
3.090 € Reduzierte Kursgebühr für Geringverdienende (begrenzte Anzahl verfügbar, frühe Anmeldung empfohlen)
3.990 € Solidarpreis – damit unterstützt du, dass auch weniger privilegierte Personen teilnehmen können
Insgesamt zwei Trauer-Workshops sind in dieser Kursgebühr inkludiert. Die Preise sind zuzüglich Unterkunft & Verpflegung. Hier geht es zu den Preisen vom Seminarhaus Lindenhof, Haus Ebersberg und Schloss Bettenburg.
Oft bezahlen Arbeitgeber*innen für diese Ausbildung oder geben einen Zuschuss – Nachfragen lohnt sich!
(In Ausnahmefällen ist eine Zahlung in Raten nach Absprache möglich, ab dem Zeitpunkt der Anmeldung.)
Unser Preissystem dient dazu, nach dem Solidarprinzip strukturell benachteiligten Personengruppen den Zugang zu unseren Weiterbildungen zu erleichtern.
Für Menschen aus gesellschaftlich besonders diskriminierten Bevölkerungsgruppen vergeben wir zusätzlich eine begrenzte Anzahl an Reparations-Freiplätzen:
Für gerechtere gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht unser RISE Fonds für BIPoC, Jüd*innen, Sinti*zze und Rom*nja sowie für Trans*Personen eine kostenlose oder stark vergünstigte Teilnahme an unseren Bildungs-Veranstaltungen.
RISE steht für Reparation, Involvement/Teilhabe, Solidarität und Empowerment und der Fonds ist eine ganz konkrete Strategie um mit vereinten Kräften mehr gesellschaftliche Teilhabe und Gestaltungskraft für historisch und aktuell marginalisierte Bevölkerungsgruppen auf den Weg zu bringen.
Hier über unser Spendentool kannst du direkt und unkompliziert mit einer Spende unterstützen.
Wenn du zu einer dieser Personengruppen gehörst, melde dich gern bei uns, denn für die meisten Veranstaltungen vergeben wir mehrere Reparations-Freiplätze oder stark vergünstigte Teilnahmeplätze.
Mit unserem Wirken stehen wir dafür ein, historisch entstandene Ungerechtigkeit, Unterdrückung und Ausbeutung in all ihren offensichtlichen und subtilen Erscheinungsformen sichtbar zu machen, in uns selbst und innerhalb der Gesellschaft, und wir streben danach, Räume zu kreieren, um diese aufzuarbeiten – für mehr Sicherheit, Gerechtigkeit, Freiheit und Zugehörigkeit für alle.
Hierfür bewegen wir uns in einem fortlaufenden Lern- und Entwicklungsprozess und freuen uns über Kritik, Anregungen und Feedback.
Das Seminarhaus Lindenhof ist ein wunderbar ruhiger Ort, auf einer Hochebene von etwa 900m Höhe gelegen, mitten in einem ausgedehnten Waldgebiet. Der Lindenhof ist ein Einzelanwesen mit lauschigen Plätzchen im weitläufigen Gartengelände und Obstwiesen. Ausgehend vom Luftkurort Möhringen am Rande der Schwäbischen Alb und dem Schwarzwald über dem Tal der jungen Donau gelegen führt ein 3 km langer ansteigender Waldweg raus aus dem Alltag und dem Himmel ein Stück näher.
Alle Mahlzeiten stammen aus der hauseigenen vegetarisch-biologisch-regionalen Küche, viele Lebensmittel kommen direkt aus dem Garten hinterm Haus.
Mit unserem Wirken stehen wir dafür ein, historisch entstandene Ungerechtigkeit, Unterdrückung und Ausbeutung in all ihren offensichtlichen und subtilen Erscheinungsformen sichtbar zu machen, in uns selbst und innerhalb der Gesellschaft und wir streben danach, Räume zu kreieren, um diese aufzuarbeiten.
Es ist uns ein Anliegen, dass insbesondere Menschen, die aufgrund ihrer Herkunft, Hautfarbe, sexueller Orientierung oder geschlechtlicher Identität auch heute immer noch alltäglich Diskriminierung erfahren, sich in unseren Veranstaltungen nicht nur sicher, willkommen und ermächtigt fühlen können, sondern auch ganz praktisch einen erleichterten Zugang zu unseren Angeboten haben.
Als eine Geste für Reparation und einen kleinen Beitrag zu einer dringend notwendigen kollektiven Wiedergutmachung haben wir uns deshalb entschieden, unseren Spielraum für Rabatte und Vergünstigungen vor allem Personen zur Verfügung zu stellen, die historisch und aktuell am stärksten diskriminierten Bevölkerungsgruppen angehören, wie BiPoC, LGBTQ+*, Jüd*innen, Sinti*zze und Rom*nja.
Wenn eines davon auf dich zutrifft, melde dich gern bei uns, denn für die meisten Angebote haben wir mehrere Reparations-Freiplätze oder stark vergünstigte Teilnahmeplätze.
Die Teilnahme an der Weiterbildung kann keine therapeutische Begleitung ersetzen.
Wenn du das Gefühl hast, unter Angstzuständen, Depressionen oder anderen schwer auszuhaltenden seelischen Zuständen zu leiden – wisse, du bist nicht allein!
Hilfe bekommst du bei zugelassenen Psychotherapeut*innnen, beispielsweise den hier im Verzeichnis aufgeführten Personen, vielleicht auch in deiner Region: https://www.somatic-experiencing.de/traumatherapeuten-finden/
In dringenden Fällen kannst du dich auch direkt an ein psychiatrisches Krankenhaus wenden oder den Notruf 112 wählen. Auch die Telefonseelsorge ist 24 Stunden kostenlos erreichbar (auch anonym): (0800) 1110111 oder (0800) 1110333 (für Kinder/Jugendliche)
Im Internet: www.telefonseelsorge.de
Rafael Heygster
Rafael HeygsterCirclewise Leadership & Facilitation