Lerne Trauerkreise für deine Community zu halten
fundiert · trauma-informiert · praxiserprobt
für deine Teams, Netzwerke, Friends oder Veranstaltungen
Berufsbegleitende Online-Weiterbildung
in kleiner Gruppe mit max. 16 Teilnehmenden
13. Oktober 2026 bis 23. Februar 2027
5 Monate
7 x 3h Gruppen-Calls
+ eine Supervisions-Session extra für dich
Für alle, die einen Raum für gemeinsames Trauern eröffnen wollen
Therapeut*innen, Aktivist*innen, Organizer, Team-Leiter*innen, Facilitator*innen, Pädagog*innen, Netzwerker*innen und mehr
Für Trost, Zusammenhalt und Handlungsfähigkeit
in Zeiten von persönlichen und kollektiven Krisen und Verlusten.
Große mehrtägige Trauer-Rituale wie unsere Trauerfeuer sind essentiell für die heutige Zeit – aber sie erfordern eine große Vielfalt von Kompetenzen und viel Commitment und Zeit von allen Beteiligten.
Im Alltag braucht es kleinere Formate, die (relativ) leicht zu facilitieren sind und auch in volle Kalender noch überschaubar reinpassen.
Mit einem Trauerkreis kannst du Erleichterung schenken, zwischenmenschliche Verbindungen stärken und für alle Teilnehmenden auch in wirklich schwierigen Zeiten neuen Lebensmut begünstigen.
In dieser Weiterbildung kannst du lernen, was es braucht, um für andere Menschen im beruflichen, privaten oder aktivistischen Kontext einen Raum für gemeinschaftliches Trauern zu eröffnen – ganz konkret in Form von einem Trauerkreis.
Die Weiterbildung wird mit einem Zertifikat abgeschlossen.
Mit deiner Teilnahme bereiten wir dich darauf vor,
Wir bieten dir:
Was unseren Ansatz der Trauerarbeit auszeichnet:
Nach der Weiterbildung hast du die Möglichkeit in Kontakt zu bleiben und gemeinsam mit uns und inzwischen über 80 anderen Absolvent*innen über Fragen, Herausforderungen und aktuelle Entwicklungen im Austausch zu sein und diese essentiell wichtige gesellschaftliche Kompetenz gemeinsam weiter zu entwickeln – für eine trauerfreundlichere Kultur für alle.
Die Weiterbildung ist besonders für dich geeignet, wenn du in Gruppenkontexten mit Menschen arbeitest, die mit persönlicher oder kollektiver Not und Verlusten konfrontiert sind.
Beispielsweise als:
Der Schwerpunkt dieses Kurses liegt auf dem Gestalten und Durchführen von Trauerkreisen für andere Menschen in deinem Kontext. An einem der Termine werden wir gemeinsam einen Trauerkreis machen, wo auch etwas Raum für deine Trauer sein wird. Solltest du gerade mehr Raum zum selber Trauern brauchen, empfehlen wir dir, zusätzlich an einem unserer Trauerfeuer-Workshops teilzunehmen.
Was auch immer dir gut tut, um präsent und entspannt bleiben zu können, ist genau richtig.
Reflexionsfragen & Aktivitäten-Empfehlungen
In jedem Ausbildungsblock geben wir dir konkrete Empfehlungen für (optionale) Aktivitäten oder Reflexionsfragen für die Zwischenzeiten, um das Integrieren des Gelernten zu erleichtern.
Buddies/Lernpartner*innen
Es gibt die Möglichkeit, eine optionale Lernpartnerschaft mit einer weiteren teilnehmenden Person zu knüpfen, um eine verlässliche Ansprechpartner*in zuhause zu haben.
Homies/Anker-Menschen für Zuhause
Zusätzlich laden wir dich ein, dir am Anfang der Weiterbildung eine Person in deinem Umfeld zu finden, mit der du alle Inhalte der Weiterbildung bewegen kannst und die dich vielleicht sogar dabei unterstützen kann, deine ersten Trauerkreise in deinem Kontext zu gestalten.
Austausch über unser Online „Basecamp“
Über unsere gemeinsame Online-Plattform für die Weiterbildungsgruppe ist auch während der Zwischenzeiten Austausch über persönliche und fachliche Fragen möglich.
Wichtig ist ein Integrations-Projekt
Es fällt erfahrungsgemäß sehr viel leichter, die von uns vermittelten Inhalte und Haltungen zu praktizieren, wenn du einen Kontext hast, in dem du tatsächlich mindestens einen Trauerkreis inklusive Rahmen drumherum (für Vorbereitung und Integration) während der Weiterbildungszeit durchführen und gemeinsam mit uns reflektieren kannst.
In einem Notfall (beispielsweise bei Krankheit, Unfall, Schwangerschaft) kannst du alle Inhalte über Aufnahmen zuhause nachhören.
Die Übungen kannst du gemeinsam mit deinem „Buddy“ für die Weiterbildung oder auch mit Menschen aus deinem Kontext zuhause auf Basis von unserem Skript für die Veranstaltung nachholen.
Wenn du in der klassischen Trauerbegleitung (beispielsweise im Hospiz-Bereich) tätig sein möchtest, ist unsere Weiterbildung kein formaler Ersatz, aber eine ideale Ergänzung für die Ausbildungen, die vom Bundesverband für Trauerbegleitung angeboten werden. Bei uns kannst du insbesondere folgende ergänzende Inhalte/Skills und Perspektiven erleben und erlernen:
Eine auf Gleichwürdigkeit basierende, solidarische Gesellschaft zu gestalten ist für uns eine der beiden wichtigsten Aufgaben unserer Zeit (die andere ist ein lebensnährender Umgang mit unserer Mitwelt).
Wir sehen dies als einen kollektiven Prozess an, für den alle Menschen gebraucht sind.
Denn viele von uns sind in einer zutiefst ungleichen Gesellschaft sozialisiert, wodurch wir verschiedene Diskriminierungsformen internalisiert haben. Durch unser dadurch geprägtes verzerrtes Wahrnehmen, Denken und Verhalten reproduzieren wir diese oft unbewusst. Die dadurch entstehenden Muster von Dominanz und Menschenfeindlichkeit immer wieder bewusst abzubauen und allmählich zu ersetzen sehen wir als wichtigen Teil dieses Prozesses.
Seit einigen Jahren befinden wir uns auch als Organisation hier im Lernprozess. Das heißt, wir können dir keinen 100% diskriminierungsfreien Raum versprechen, aber wir nehmen Feedback immer ernst, setzen uns mit solidarischer Facilitation für das Abbauen von Diskriminierung auch innerhalb unserer Veranstaltungen ein und hinterfragen uns selbst dabei immer wieder. Wir suchen uns auch Unterstützung von Fachpersonen, wie beispielsweise aktuell der Expertin für Antirassismus und Machtkritik Evein Obulor, die uns mit Supervision unterstützt und begleitet.
Hier kannst du unser kontinuierlich weiterentwickeltes Awareness-/Antidiskriminierungskonzept lesen.
Unser Ansatz der Trauerarbeit in erster Linie aus jahrelangem praktischem Erleben und Erfahrungslernen erwachsen. Der wesentliche Zugang zum Trauern entstand dabei ganz direkt durch die Arbeit von Sobonfu Somé, die in Burkina Faso in Westafrika aufgewachsen war und zeit ihres Lebens jeweils die Hälfte des Jahres dort lebte.
Mehrere Jahre lang hat Elke diese Rituale mit Sobonfu veranstaltet und zunehmend mitgestalten können. Aus Sobonfu’s Perspektive war Trauer zuzulassen und aktiv zu trauern nicht etwas Optionales, sondern eine immer wiederkehrende Notwendigkeit, um trotz schwerer Verluste weiter mit der inneren Lebendigkeit und auch mit anderen Menschen verbunden bleiben zu können – wie auch als Gesellschaft friedvoll zu handeln.
Nach ihrem Tod in 2017 begannen wir, eigene Wege, Formen und Formate für gemeinschaftliches Trauern zu gestalten und zu kultivieren. Dafür haben wir Elke’s praktische Erfahrungen mit gemeinschaftlichem Trauern und die von Sobonfu Somé inspirierten Perspektiven mit zahlreichen aktuellen Erkenntnissen aus westlicher Psychologie, Neuro-Psychologie und auch westlicher Trauerbegleitungs-Theorie und Praxis verknüpft.
Unser Anliegen ist, aus dieser Verbindung heraus wirklich hilfreiche, trauma-sensible Wege und Formen der Trauerprozessbegleitung für Hier & Heute zu entwickeln und zu praktizieren. Inzwischen konnten wir damit bereits für viele hunderte von Menschen gemeinschaftliche Trauerräume gestalten und schon über 80 Personen in unserem Ansatz von gemeinschaftsbezogener Trauerprozessbegleitung ausbilden.
Sobonfu Somé entwickelte ihre Rituale, die sie für Workshop-Gruppen in Turtle Island/USA und Europa durchführte, eigens für einen westlich geprägten Kontext und hielt von vornherein viele kulturelle Elemente, Sichtweisen, Symbole und Praktiken bewusst zurück. Von 2011 bis zu Sobonfu’s Tod in 2017 war Elke mit dem Circlewise Institut Veranstalterin ihrer Trauerrituale und anderen Angebote hier in Deutschland. Das bedeutete, dass sie neben dem Erleben dieser Praxis auch unzählige Gespräche mit Sobonfu darüber führen konnte, warum sie bestimmte Sachen machte. Meist war Sobonfu zweimal im Jahr für fast zwei Wochen hier bei uns. Dabei verbrachte Elke unzählige Stunden mit ihr, mit Austausch und Fragen darüber, wie wir westlich sozialisierte Menschen allgemein und unsere konkreten Teilnehmenden und die Menschen in unseren großen ehrenamtlichen Teams dabei begleiten könnten, ihre Beziehung zum Trauern, zu Ritualarbeit und letztendlich zum Lebensnetz zu stärken.
Dekoloniale Entwicklung für alle war und ist der Dreh- und Angelpunkt
Im Kern ging es dabei nicht darum, westlichen, meist weißen Menschen ein noch angenehmeres Leben zu ermöglichen. Sondern die Intention hinter Sobonfu’s Wirken hier im Westen war, auf eine Weise das Übel von fortdauernder kolonialer Gewalt an der Wurzel zu packen. Auch Sobonfu’s Heimat war und ist den verschiedenen Formen von kolonialer Ausbeutung, Unterdrückung und Zerstörung massiv ausgesetzt. Sie selbst und ihre Ältesten zuhause sahen einen wesentlichen Motor für die vielen offensichtlichen und auch subtilen Varianten dieser Gewalt in dem, was in der eurozentrisch und westlich geprägten Welt weitgehend fehlt: Tiefe und auch emotionale Zugänge zu unserer Mitwelt und zu der Erfahrung von echter Zugehörigkeit und Geborgenheit inmitten von lebendiger, unterstützender Gemeinschaft – und zwar in all unserer Menschlichkeit, so wie wir eben sind.
Die von Teilen Europas ausgehenden gewaltvollen Lügen von Rassismus, “weißer Überlegenheit” und Ausbeutungszwang gegenüber der Natur sind nur wenige Jahrhunderte alt. Ihre bisher kaum zu stoppende Ausbreitung war und ist gekoppelt an die Lebensrealität vieler Menschen, deren Wurzeln zum Land systematisch gekappt wurden oder verkümmert sind. Damit verbunden fehlt auch Erfahrbarkeit für das Eingebundensein in die größere Gemeinschaft des Lebens. Und es fehlt für viele eine liebevolle, bestärkende und gleichzeitig offenherzige, inklusive menschliche Gemeinschaft.
Sobonfu war sehr klar darin, dass nichts von all diesen massiven Verlusten angemessen aufgearbeitet werden könnte ohne gemeinschaftsbezogene Trauerarbeit. Für sie waren gemeinschaftliche Trauerräume eine Voraussetzung für ein friedvolles Verarbeiten von schmerzlichen Lebenserfahrungen allgemein und insbesondere von all den Verlusten, der Scham und der systemischen (seelischen) Gewalt, denen Menschen in westlich-geprägten Kontexten seit vielen Jahrhunderten ausgesetzt sind. Gemeinschaftsbezogene Trauerarbeit sah sie als eine essentielle Zutat, um den sich in fast jeden Winkel der Erde ausbreitenden Kreislauf von (kolonialer) Gewalt zu beenden und ein lebensfreundlicheres Miteinander auf den Weg zu bringen.
Sobonfu’s Perspektiven und ihre Haltung waren von Anfang an sehr prägend für Circlewise. Es war ein großer Segen und letztendlich Glück, dass Elke in dieser Zeit Seite an Seite intensiv und mit viel Austausch rund um alles, was wir gemeinsam machten, von ihr lernen konnte, bis sie 2017 nach schwerer Krankheit verstarb.
Während der Jahre mit Sobonfu konnte Elke selbst mit “Verbindungskultur” viel vom Rahmen, Methoden und zunehmend auch Inhalten rund um Sobonfu’s Rituale gestalten, mit viel emotionaler und tatkräftiger Unterstützung insbesondere von Judith Wilhelm und Julie Langhorne.
Navigieren für Respekt und Gegenseitigkeit
Als weiße Personen von einer Indigenen Lehrer*in zu lernen wirft große und unbequeme Fragen auf. Wie kann ich mit den Erfahrungen, die ich machen konnte, auf eine Weise weitergehen, die Sobonfu’s Kernanliegen würdigt und weiter bestärkt, aber ohne dabei letztendlich doch koloniale Ausbeutung zu wiederholen?
Das ist eine Frage, die unsere Arbeit beim Circlewise Institut beständig begleitet.
Unsere Umgehensweise damit ist bisher folgende:
Wo Redekreise praktiziert werden, wird oft darauf verwiesen, dass Menschen in früheren Zeiten überall auf der Erde in Kreisen zusammengekommen sein müssen. Dies stimmt sicher in vielerlei Hinsicht und es gab und gibt beispielsweise auch auf dem europäischen Kontinent seit vielen Jahrtausenden kreisförmige Versammlungsplätze. Doch die spezifische Form, einen Redegegenstand herumwandern zu lassen, die seit vielen Jahren in unzähligen Kontexten auch in Europa genutzt wird – von Kindergärten bis hin zu weitreichend wirksamen Restorative Justice Projekten – entspringt ganz eindeutig Indigenen Traditionen in Turtle Island/ USA und Kanada und wurde und wird dort von ganz konkreten Personen und Communities gelehrt.
Dies nicht zu benennen bedeutet, Indigenes Wissen und dessen ganz konkrete Einflüsse, nicht zu würdigen, sondern vielmehr unsichtbar zu machen – eine leider immer noch verbreitete Praxis kolonialer Ausbeutung. Durch das Vorenthalten von Sichtbarkeit wird letztendlich auch ein Rückfluss von Anerkennung, Reputation und letztendlich auch materieller Wertschätzung von vornherein verhindert.
In unseren Trauerkreisen nutzen wir bewusst keine kulturellen Symboliken von Turtle Island Kulturen. Dennoch basiert die Grundform (mit einem Redegegenstand) auf Teilen jenes Wissens, das insbesondere Harold und Phil Gatensby von den Carcross-Tagish and Dahka T’lingit First Nations in den 1990ern gelehrt haben und heute noch lehren. Die Gatensby’s und einige andere Schlüsselpersonen haben als Überlebende des grausamen Zwangs-Internatsystems nach Wegen gesucht, um das Rechtssystem, das Jugendstrafsystem und auch das Schulsystem so zu verändern, dass die (heute immer noch andauernde) massive rassistische strukturelle Gewalt gegen Indigene Menschen verringert werden kann – die unter anderem dazu führt, dass viele für Kleinstverbrechen über lange Zeiträume in Gefängnissen inhaftiert verbringen müssen.
Hierfür haben sie und andere Lehrende bewusst auch viele nicht-indigene Personen in Turtle Island darin ausgebildet, Redekreise zu leiten, um dadurch unter anderem Gemeinschaft, Zugehörigkeit und friedvolles Bearbeiten von Konflikten zu ermöglichen. Dadurch bekamen auch weiße Menschen, wie die Buch-Autor*innen Kay Pranis und der damalige Richter Barry Stuart einen Zugang zu Wissen und Praxis von Kreisen. Zusammen mit Mark Wedge (Carcross/Tagish First Nation) schrieben sie das Buch „Peacemaking Circles – From Conflict to Community“ (herausgebracht von ihrem gemeinnützigen Verlag Living Justice Press), worin die Anwendung von Redekreisen insbesondere als Teil des Rechtssystems innerhalb Indigener Nationen in Turtle Island detailliert und mit vielen Variationen und Hinweisen beschrieben ist. Auch unser Verständnis von Redekreisen basiert maßgeblich auf diesem Buch.
Würdigung kann zu mehr Reziprozität führen
Wir sind der Überzeugung, dass Redekreise, auch mit nur wenigen der ursprünglichen Elementen, dennoch einen großen Wert für unsere Arbeit und sicherlich für alle der vielen westlich geprägten sozialen Kontexte haben, in denen sie heute durchgeführt werden. In westlich geprägten Kontexten sind sie inzwischen so weit verbreitet, dass selbst kleine Beträge, die pro Kreis gegeben werden, eine erhebliche Unterstützung bedeuten können. Weil Wertschätzung mehr braucht, als Worte, geben wir einen Teil unserer Einnahmen zurück nach Turtle Island, konkret zum Native American Rights Fund, der unter anderem die Indigenous Peacemaking Initiative finanziert, welche eine wachsende Zahl von Communities in Turtle Island darin begleitet, traditionelle Peacemaking Prozesse zu entwickeln oder wiederherzustellen.
Wir treffen uns immer dienstags, die Uhrzeiten sind Mitteleuropäische Zeiten (Berlin/Amsterdam):
Zudem ist eine 1:1 Supervisions-Session mit uns für dich persönlich inkludiert.
1.590 € Normalpreis
1.290 € Ermäßigte Kursgebühr (für Menschen mit geringen finanziellen Mitteln, begrenzte Anzahl verfügbar, frühe Anmeldung empfohlen)
1.690 € Solidarpreis – damit unterstützt du, dass auch weniger privilegierte Personen teilnehmen können
Möglicherweise fördert deine Arbeitgeber*in diese Weiterbildung – Nachfragen lohnt sich!
(In Ausnahmefällen ist eine Zahlung in Raten nach Absprache möglich, ab dem Zeitpunkt der Anmeldung.)
Unser Preissystem dient dazu, nach dem Solidarprinzip strukturell benachteiligten Personengruppen den Zugang zu unseren Weiterbildungen zu erleichtern.
Für Menschen aus gesellschaftlich besonders diskriminierten Bevölkerungsgruppen vergeben wir zusätzlich eine begrenzte Anzahl an Reparations-Freiplätzen:
Für gerechtere gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht unser RISE Fonds für BIPoC, Jüd*innen, Sinti*zze und Rom*nja sowie für Trans*Personen eine kostenlose oder stark vergünstigte Teilnahme an unseren Bildungs-Veranstaltungen.
RISE steht für Reparation, Involvement/Teilhabe, Solidarität und Empowerment und der Fonds ist eine ganz konkrete Strategie um mit vereinten Kräften mehr gesellschaftliche Teilhabe und Gestaltungskraft für historisch und aktuell marginalisierte Bevölkerungsgruppen auf den Weg zu bringen.
Hier über unser Spendentool kannst du direkt und unkompliziert mit einer Spende unterstützen.
Wenn du zu einer dieser Personengruppen gehörst, melde dich gern bei uns, denn für die meisten Veranstaltungen vergeben wir mehrere Reparations-Freiplätze oder stark vergünstigte Teilnahmeplätze.
Mit unserem Wirken stehen wir dafür ein, historisch entstandene Ungerechtigkeit, Unterdrückung und Ausbeutung in all ihren offensichtlichen und subtilen Erscheinungsformen sichtbar zu machen, in uns selbst und innerhalb der Gesellschaft, und wir streben danach, Räume zu kreieren, um diese aufzuarbeiten – für mehr Sicherheit, Gerechtigkeit, Freiheit und Zugehörigkeit für alle.
Hierfür bewegen wir uns in einem fortlaufenden Lern- und Entwicklungsprozess und freuen uns über Kritik, Anregungen und Feedback.
Die Teilnahme an der Weiterbildung kann keine therapeutische Begleitung ersetzen.
Wenn du das Gefühl hast, unter Angstzuständen, Depressionen oder anderen schwer auszuhaltenden seelischen Zuständen zu leiden – wisse, du bist nicht allein!
Hilfe bekommst du bei zugelassenen Psychotherapeut*innnen, beispielsweise den hier im Verzeichnis aufgeführten Personen, vielleicht auch in deiner Region: https://www.somatic-experiencing.de/traumatherapeuten-finden/
In dringenden Fällen kannst du dich auch direkt an ein psychiatrisches Krankenhaus wenden oder den Notruf 112 wählen. Auch die Telefonseelsorge ist 24 Stunden kostenlos erreichbar (auch anonym): (0800) 1110111 oder (0800) 1110333 (für Kinder/Jugendliche)
Im Internet: www.telefonseelsorge.de
Rafael heygster